Cartridge
Der Begriff Cartridge stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet wörtlich übersetzt „Steckmodul“. Ein solches Modul kann nicht spezifisch der Thematik des E-Rauchens zugeordnet werden, sondern kommt in vielen Bereichen der Elektronik zum Einsatz.
Spricht man beim elektronischen Rauchen von einem Cartridge, so ist damit in der Regel jener Behälter gemeint, in dem das Liquid eingefüllt wird. Dieses eingefüllte Liquid wird dann gleichmäßig bei der elektronischen Zigarette verdampfen. Je nach Modell und Hersteller laufen die Nachfüllvorgänge unterschiedlich ab. Am häufigsten kommt jene Methode zum Einsatz, die dem Nachfüllen der Patrone eines Tintenstrahldruckers gleicht. Jedoch gibt es auch einige Vorratsdepots, bei dem der Besitzer der E-Zigarette selbst den Liquid nachfüllen muss.
Ist ein solcher Behälter einmal komplett verbraucht, so obliegt es dem Besitzer, ob er diesen nachfüllt oder lieber direkt einen neuen Cartridge kauft. Logischerweise würde es aus finanzieller Sicht deutlich günstiger kommen, wenn zum elektronischen Rauchen mehrmals das gleiche Depot verwendet wird. Als Verbraucher würde man in diesem Fall schon eine deutliche Kostenersparnis im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen bemerken. Dennoch gilt es vor der Wiederverwertung einige Tipps und Hinweise des jeweiligen Herstellers zu beachten.
Im Falle der mehrmaligen Nutzung gilt es den Cartridge vor jedem Nachfüllen gründlich zu reinigen. Dies funktioniert am besten mit destilliertem Wasser. Die meisten Hersteller legen ihren Produkten aber auch einige nützliche Tipps und Tricks bei, wie man die Lebensdauer einer elektrischen Zigaretten und dem dazugehörigen Cartridge deutlich erhöhen kann.
Akkuträger
Nahezu alle Hersteller bieten ihre elektronischen Zigaretten in Kombination mit sogenannten Dampfer-Akkus an. Im Verhältnis zur Tabakzigarette macht sich dies nicht nur bei der Gesundheit, sondern freilich auch im Geldbeutel positiv bemerkbar. Allerdings gibt es noch eine andere Alternative, mit der man als Dampfer wohl am günstigsten aussteigt. Anstelle der Dampfer-Akkus können die Verbraucher auch sogenannte Mods-Geräte selbst basteln, in denen ein Standard-Li-Io-Akku werkt. Zu den typischen Merkmalen eines Akkuträgers – auch Mod genannt – gehört auch ein Schalter sowie ein Anschluss für den Verdampfer. Im Handel gibt es mittlerweile eine ganze Reihe namhafter Hersteller, die Akkuträger für die elektronische Zigarette produzieren. Wer jedoch lieber seiner kreativen Ader freien Lauf lassen möchte, kann stattdessen selbstverständlich auch selbst Hand anlegen. Mods-Geräte lassen sich aus vielen verschiedenen Materialien und Produkten herstellen.
Amperestunde
Die Amperestunde ist in der Technik eine beliebte Einheit, um die Leistungsstärke von Akkus oder Batterien anzugeben. Grundsätzlich versteht man unter diesem Begriff die Ladungsmenge, die in 60 Minuten – sprich einer Stunde – durch einen Leiter fließt. Die Berechnung der Betriebsdauer einer Batterie lässt sich ziemlich einfach mit der Formel: I= U:R berechnen. I steht in diesem Fall für den elektrischen Strom, der durch den Leiter fließt. Hinter den Kürzeln U und R verstecken sich die Ausdrücke Spannung bzw. Widerstand.
Machen wir das Ganze nun anhand eines einfachen Beispiels aus der Welt der E-Zigaretten anschaulicher:
Spannung (U) = 3,6 V
Widerstand (R) = 3,6 Ohm
Stromstärke (I) = Spannung : Widerstand = 1A
In diesem Fall hätte dies zur Folge, dass der vorhandene Akku nur noch für etwa eine Stunde Dauerbetrieb ausreicht.
Analog
Den Begriff Analog verwenden die sogenannten Dampfer häufig für die gewöhnliche Tabakzigarette.
Bigverdampfer
Die Verdampfer für die E-Zigarette gibt es mittlerweile in mehreren unterschiedlichen Größen. Neben der Standardgröße, werden im Handel auch Megaverdampfer und Bigverdampfer angeboten. Letztgenannter ist der größte seiner Ausführung und hat den Vorteil, dass eine große Menge an Liquid eingefüllt werden kann.
Edelstahlwolle
Das Depot der elektronischen Zigarette lässt hervorragend mit Edelstahlwolle füllen. In erster Linie bringt diese den Vorteil, dass der Kokelgeschmack nicht mehr vorhanden ist. Allerdings trägt die Edelstahlwolle auch dazu bei, dass die Füllung über einen sehr langen Zeitraum hält. Als Endverbraucher sollte man sich jedoch nicht wirklich wundern, wenn die Edelstahlwolle bei den ersten Versuchen noch nicht die gewünschte Wirkung zeigt. In solchen Fällen hat dies meist damit zu tun, dass sich nicht die richtige Menge der Wolle im Depot befindet. Daher wäre zu Beginn sinnvoll, durch mehrmaliges Entfernen bzw. Hinzufügen der Edelstahlwolle die optimale Menge herauszufinden.
Dabei gibt es aber selbstverständlich auch Unterschiede zwischen der Wolle der einzelnen Hersteller. Die Kosten belaufen sich im Normalfall auf 5 bis 10 Euro für 150 Gramm Edelstahlwolle. Direkt nach dem Kauf ist es jedoch empfehlenswert, das Material mit heißem Wasser auszuspülen. In regelmäßigen Abständen sollte die Wolle und das Depot ordentlich mit heißem Wasser abgespült werden, da sich durch das Dampfen immer wieder Rückstände des Liquids ansammeln.
Cartomizer:
Unter einem Cartomizer versteht man ein spezielles Teil, welches aus einem Verdampfer und einem fest installierten Depot besteht. Die beiden Bausteine wurden bereits bei der Produktion miteinander verbaut und können vom Dampfer nicht entfernt oder auseinandergenommen werden. Anders als andere Verdampfer können Cartomizer nur ein einziges Mal verwendet werden und müssen anschließend entsorgt werden. Zwischen dem Cartomizer und einem sogenannten Clearomizer gibt es einen ganz wesentlichen Unterschied.
Clearomizer:
In gewisser Weise zählen Clearomizer zur Untergruppe der sogenannten Cartomizer. Sie unterscheiden sich weder von der Funktionsweise noch vom Design. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Produkten liegt darin, dass der Clearomizer einen durchsichtigen Körper hat, womit der Dampfer jederzeit den Füllstand erkennen kann. Anders als bei einem Cartomizer befindet sich hier im Inneren weder Schaum noch Kleber.
Dampfer:
Im Fachjargon spricht man bei Personen, die eine E-Zigarette rauchen, von einem Dampfer. Damit wird auch ausgedrückt, dass – anders als bei der Tabakzigarette, wo Rauch und Qualm an die Umwelt abgegeben wird – die rauchende Person mit der E-Zigarette lediglich Wasserdampf ausstößt. Die sogenannten Dampfer sind im Vergleich zu Rauchern von normalen Zigaretten deutlich lieber gesehen, da sie keinen Gestank verursachen und für die anderen Personen zudem nicht gesundheitsschädlich sind.
Dampf-Gerät:
Dampf-Gerät ist schlichtweg ein anderer Ausdruck für die elektronische Zigarette.
Repository:
Hierbei ist von einem speziellen Behälter die Rede, der mit verschiedenen aromatischen Flüssigkeiten gefüllt sein kann. Dabei stehen den Dampfern wahlweise Produkte mit oder ohne Nikotin zur Verfügung.
EXP:
Wie nahezu alle Produkte auf dem Markt haben auch die Liquids für die elektronische Zigarette ein Ablaufdatum. Dieses besagte Datum findet man unter dem Kürzel EXP auf der Aufschrift der Liquids. Nach dem Verfall des Ablaufdatums sollten nicht verbrauchte Liquids besser entsorgt werden, da diese bei Verwendung gesundheitliche Schäden verursachen könnten.
Kondensat:
Unter dem Begriff Kondensat fallen sämtliche Schadstoffe, die beim Rauchen von Tabakzigaretten entstehen. Insgesamt werden durch die Verbrennung von Tabak mehr als 4.000 unterschiedliche Schadstoffe. Etwa zwei Prozent dieser Stoffe sind für den Menschen besonders schädlich, so dass diese das Risiko einer Krebserkrankung deutlich erhöhen. Wesentlich besser sieht die Sache hingegen schon bei der modernen E-Zigarette aus. Diese ist für den Verbraucher weniger gesundheitsschädlich, da diese deutlich weniger Schadstoffe enthält.
LED:
Bei jeder E-Zigarette – unabhängig davon welches Aroma – findet sich am vorderen Ende ein kleines Teil, welches beim Anziehen an der elektronischen Zigarette zum Leuchten beginnt. Hierbei handelt es sich um ein gewöhnliches LED, wie es auch in einigen anderen Geräten verwendet wird. Auch in E-Zigarren kommen die sogenannten LEDs zum Einsatz.